Legasthenie und Lese- Rechtschreibschwäche bei Kindern und Erwachsenen

Das Leibniz Bildungsinstitut ist zertifiziert nach dem Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie e.V. BVL®

Wir unterstützen bei Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche auf vielfältige Weise:

Diagnose

Individuelle Tests und individuelle Diagnoseerhebung.

Therapie

Individuell zugeschnittenes Behandlungsprogramm.
Es wird Einzel-Therapie praktiziert.
Beginn: Laufender Einstieg
in Abhängigkeit freier Termine

Feedback

Regelmäßige Informationen über die erzielten Fortschritte und Ratschläge,
was und wie zu Hause geübt werden kann.

Gespräche

Rücksprache mit den Lehrern und Eltern.

Migrantenkinder

Risikofaktor Mehrsprachigkeit.

Jahrelange Erfahrung und Erfolg!

Profitieren Sie jetzt von unserer jahrelangen Erfahrung und informieren Sie sich über unser Therapie-Angebot!
Rechtschreibfehler ausbügeln mit der LRS-Therapie des LBI

Zusammenhang zwischen Legasthenie und ADHS

Bei vielen hyperaktiven Kindern lässt sich eine spezielle Lese-Rechtschreibschwäche beobachten. Dies ist zum einen psychosozial zu sehen, da viele Lese-Rechtschreibschwächlinge in der Schule und weiterem Umfeld gehänselt werden.
Zum anderen können sie den Impuls, die Augen zum nächsten Wort oder Wortsegment springen zu lassen, schlecht kontrollieren und halten daher die Augen nicht lange genug auf ein Wortsegment gerichtet. Dadurch lesen sie zwar manchmal recht zügig, machen aber viele Fehler. Hyperaktivität bzw. ADS sind oft Folge von Lese-Rechtschreibschwäche.

Legasthenie- und Dyskalkulietherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Das Leibniz Bildungsinstitut (LBI) in Forchheim ist zertifiziert nach dem Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie (BVL®). Wir sind eine interdisziplinär arbeitende Einrichtung zur Diagnostik, Behandlung und Erforschung von Lese-Rechtschreib-Störungen (Legasthenie, Dyslexie), Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) und Rechenstörungen (Dyskalkulie) bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Das LBI bietet prozessorientierte Diagnostik (verstehend, integrierend, passgenau, begleitend, unterstützend und dialogisch) und Therapie auf der Grundlage des kognitiv-neurolinguistischen Ansatzes, dem Erkenntnisse über die normale und gestörte Verarbeitung gesprochener und geschriebener Sprache zugrunde liegen. Erweitern ihre fachlichen Kompetenzen durch Teilnahme an wissenschaftlichen Fortbildungen und Kongressen im pädagogischen, psychologischen und medizinisch-therapeutischen Bereich.
Aus diesem Grund wird am LBI Forchheim besonders großer Wert auf diagnostischen Kompetenzen gelegt, d.h. ein Spektrum von Fähigkeiten, um den jeweiligen Kenntnisstand, die Lernfortschritte und die Leistungsprobleme der Schüler als auch die Herausforderungen unterschiedlicher Lernaufgaben kontinuierlich beurteilen zu können. Denn erst auf diesen diagnostischen Erkenntnissen aufbauend ist ein gelingendes didaktisches Handeln möglich um die entsprechenden Lern- und Leistungsfortschritte aber auch die Lernund Leistungsschwierigkeiten zu registrieren.
Gerade im Hinblick auf die Fördermöglichkeiten bzgl. der Rechenschwäche (Dyskalkulie) erweist es sich als äußerst zielführend, die Bedingungen der Entwicklung mathematischer Kompetenzen (z.B. Kenntnisse, Begriffsbildung, Vorstellungen, Verfügen über Prozeduren, Vernetzung) zu berücksichtigen, als deren Einflussfaktoren v.a. zu nennen sind: Lernvoraussetzungen (Zahlensinnverständnis, Sprachverständnis, Wahrnehmungsfunktionen), intrapersonale Variablen (Motivation, Interesse, Ausdauer, Selbstwirksamkeit), ökopsychologische Variablen (Mikro-, Meso-, Makro- und Exosysteme). Schließlich sind es gerade diese Einflussfaktoren, die eine große Relevanz bzgl. Lernbeeinträchtigungen haben können, genauso wie die mathematischen Kompetenzen immer in Abhängigkeit der Ökopsychologie zu sehen sind.
Aber auch im Hinblick auf die Fördermöglichkeiten bzgl. der Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie) verwirklicht das LBI Forchheim wichtige wissenschaftlich abgesicherte Konzeptprinzipien: Erfolge von Anfang an zu vermitteln, vom Häufigen zum Seltenen, vom Leichten zum Schweren und Strategievermittlung.
Für das LBI ist das integrative Behandlungskonzept besonders bedeutsam: Schriftaufbau, Wort- und Textmaterial, den Lernprozess unterstützende und steuernde Methoden sowie verhaltenstherapeutische Verstärkung (gezielte Belohnungen, Visualisierung und Verstärkungm von Erfolgen, Selbstanweisungen, Eigenkontrolle und Eigenverantwortung). Es ist gerade dieses integrative Behandlungskonzept, das entsprechende Erfolge ermöglicht und sich so in besonderem Maße für die Förderarbeit bei Legasthenie eignet.
Dies auch unter dem Aspekt, dass seit dem Ende des letzten Jahrhunderts zunehmend besonders begabte Schüler mit Legasthenie auffielen, die aber ihr Leistungspotenzial in der Schriftsprache bei weitem nicht erreichten (sogenannte „twice exceptionals“; auch „doppelte Ausnahme“, „hochintelligenter Legastheniker“ oder „hochbegabter Schulversager“ genannt, wenn sich die Probleme bereits verfestigt haben, sich auf andere Leistungsbereiche ausgewirkt haben oder sich schon im sozial-emotionalen Verhalten zeigen. Siehe auch den Artikel: „Twice exceptional“ – die doppelte Herausforderung).